erscheint am 2. Oktober 2017:

Ein alltäglicher Morgen: Aufstehen, ins Bad gehen, sich ankleiden. Doch was wäre, wenn aus dem Schrank die Menschen klettern würden, die die Kleidung hergestellt haben? Was würden sie von ihrer Arbeit und von ihrem Leben erzählen? Imke Müller-Hellmann nimmt ihre Lieblingskleidungsstücke und fährt los: Bangladesch, Vietnam, Portugal, Deutschland, China ...
Sie lernt die Näherin ihrer Fleecejacke kennen, den Textilveredler von Slip Claudia und die Spinnerin des Garns ihrer Wandersocken. Sie interviewt Firmenchefs in deutschen Luxushotels und Manager auf staubigen, bengalischen Pisten, fährt an chinesischen Betriebstoren vor und bedankt sich bei den verblüfften Angestellten für ihre Lieblingsjacke. Wovon träumt eine Wanderarbeiterin in China, die 10 bis 12 Stunden am Tag unter Neonlicht näht? Was erhofft sich ein Näher in Bangladesch von seiner Zukunft? Was eine Schuhmacherin in Portugal?
Doch bis sie die Menschen besuchen und kennenlernen kann, braucht es Beharrlichkeit. Die Autorin ringt mit den Firmen ihrer Kleidungsmarken um die Herausgabe der Zulieferernamen und bittet Gewerkschaften um Hilfe bei der Suche nach den Menschen, die ihre Kleidung fertigten.
Leute machen Kleider ist eine Reise durch die globale Textilproduktion, voller Begegnungen und überraschender Einblicke in eine weltweit vernetzte, gigantische Industrie. Ein Buch, das vor allem von den Menschen erzählt, die weit weg zu sein scheinen, es aber über ihre Kleidung - getragen auf der Haut - nicht sind.


Fotoeindrücke der Reisen und weitere Informationen.

So berichtet der WeserKurier (Text Sara Sundermann/Foto Christina Kuhaupt)

Die nächste Lesung

ist die Premierenlesung aus "Leute machen Kleider" am Donnerstag, 28. September 2017 um 19.30 Uhr im Kuß Rosa in Bremen.

Das Projekt "Leute machen Kleider"

führte mich nach China, Vietnam und Bangladesh. Worum es dabei ging...

Stipendium

Das Literarische Colloquium Berlin und die Robert-Bosch-Stiftung unterstützen mein Buchprojekt mit dem Grenzgängerstipendium für die Reise nach China.

1000 Zeichen

sind nicht viel, um eine Geschichte zu erzählen. Für die Literaturzeitschrift Am Erker 69 war das die Vorgabe.

Die Nachtlinie

ist eine Sendung des Bayerischen Fernsehens, bei der ich im Herbst 2014 zu Gast war.

Polnisch und Friesisch

und zwei meiner Texte, diese Kombination findet man im Netz hier und hier.

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